Rind, Kalb

BESTANDSSPEZIFISCHE IMPFSTOFFE FÜR RINDER

BS-Immun, Impfstoffe für Rinder

BS-Immun bestandspezifische Impfstoffe für Rinder

BS-Immun stallspezifische Vakzinen für Rinder

BS-Immun stallspezifische Impfstoffe für Rinder

 

 

 

 

 

 

  • Bestandssanierung
  • Einzeltierbehandlung
  • Mutterschutzimpfung als Prophylaxe für Kälber
  • Jungtierimpfung für Aufzucht und Mast

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Informationen zu Indikationen Rinder

 

Bewährter Einsatz von bakteriellen bestandsspezifischen Impfstoffen bei Rindern gegen:

Infektionen mit Clostridium perfringens
Enterotoxämien werden bei Kälbern vorwiegend durch Clostridium perfringens Typ A und D, weniger häufig durch Typ B und C verursacht. Durch die plötzliche Vermehrung von Clostridien im Dünndarm und die Bildung von Toxinen kommt es zur Ausbildung einer diffusen hämorrhagisch-nektrotisierenden Enteritis.

Infektionen mit E. coli
Die wichtigsten Vertreter sind E. coli vom Fimbrientyp F5 (K99) und F41.
Bei Kälbern werden 2 Formen unterschieden:
Die Coliruhr des neugeborenen Kalbes ist durch Durchfall mit wässrigem, gelblichen Kot charakterisiert. Sie tritt sehr häufig bei Kälbern bis zur 3. Lebenswoche auf. Ursächlich sind Enterotoxine, die im Dünndarm gebildet werden.
Die Coliseptikämie ist eine selten vorkommende Infektionskrankheit der neugeborenen Kälber, die mit Fieber, schlechtem Allgemeinbefinden und hoher Letalität verbunden ist. Die Infektion erfolgt per os oder über die Nase bzw. über die Nabelgefäße. Ursächlich sind Endotoxine, die eine Septikämie auslösen.

Infektionen mit Mannheimia haemolytica, Mycoplasma bovis, Mycoplasma alkalescens,…
Die enzootische Bronchopneumonie, eine der bedeutendsten respiratorischen Erkrankungen, wird primär durch die obligat pathogenen Mannheimia haemolytica verursacht, die zu einer akuten fibrinös-nekrotisierende Pneumonie führen. Daneben spielen virale und andere bakterielle Erreger wie Pasteurella multocida, Bordetella sp., Histophilus (Haemophilus) somnus und Mycoplasma spp. sowie Stressfaktoren (z. B. Transport) eine Rolle bei der Entstehung. Man unterscheidet 12 Serotypen beim Biovar A, wobei beim Rind A1 und A6 für die Erkrankung verantwortlich sind (latente Infektion mit verschiedenen Serotypen). Betroffen sind vorwiegend Kälber und Jungrinder.

Als Erreger von Mastitiden kommen vor allem Streptococcen, Staphylococcen, E. coli und coliforme Keime sowie Pasteurellen in Frage.

Papillomatose
Die virusbedingte chronische Warzenbildung tritt meist multipel an der gesamten Hautoberfläche auf, wobei die Infektion vor allem durch direkten Kontakt erfolgt. Bei vereinzeltem Vorkommen ist eine chirurgische Entfernung möglich, eine Immuntherapie ist eine mögliche Behandlung bei Verbreitung in der Herde oder multiplem Auftreten.

Trichophytie

Die Glatz- oder Kälberflechte wird vor allem durch Trichophyton verrucosum verursacht. Da diese Dermatophyten sehr langsam wachsen, dauert die Herstellung eines inaktivierten, stallspezifischen Impfstoffs vier bis sechs Wochen. Wiederholungsimpfungen sind angezeigt, da die Sporen sehr lange überleben  und neue Infektionen verursachen können. Die Isolate werden ebenfalls konserviert und stehen für Nachbestellungen zur Verfügung.

 

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