Einsatz

Stallspezifische Impfstoffe und Autovakzinen können vom behandelnden Tierarzt sowohl in der Prophylaxe als auch in der Therapie erfolgreich eingesetzt werden.

Wir beraten Sie gerne bei allen Fragen zur Indikation, zur Bestellung und zum Einsatz der Impfstoffe beim Einzeltier oder in dem von Ihnen betreuten Bestand.

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Einsatz

ALLGEMEINE INFORMATION zum Einsatz stallspezifischer (bestandsspezifischer) Impfstoffe und Autovakzinen beim Tier:

Je nach Problemstellung kann die Verabreichung durch den behandelnden Tierarzt

  • parenteral per injectionem (s.c., i.m.) oder
  • lokal (per os z.B. über das Trinkwasser, als Aerosol, per immersionem – als Bad bei Nutzfischen)

erfolgen, wobei man mit dem Impfzeitpunkt, den Intervallen und der Dosis individuell auf die jeweiligen Erfordernisse eingehen kann.
Durch den zielgerichteten Einsatz bestandsspezifischer Impfstoffe und Autovakzinen kann
der Medikamenten- und Antibiotikaverbrauch reduziert bzw. ganz weggelassen werden.

Resistenz- und Rückstandsproblematik sowie Wartezeiten sind hier nicht gegeben.

Wir weisen ausdrücklich daraufhin, dass der Einsatz von bestandsspezifischen Impfstoffen und Autovakzinen immer im Zusammenhang mit anderen Managementmaßnahmen wie z.B. Hygienemanagement, Einhaltung optimaler Haltungsbedingungen oder Monitoring zu kombinieren ist.

Indikationen

  • fehlende zugelassene Impfstoffe
  • Erreger liegen in unterschiedlichen Serotypen (genetischer Variabilität) vor – keine Kreuzimmunität durch Erregerspektrum in zugelassenen Impfstoffen
  • Erreger mit hoher genetischer Instabilität verändern sich in ihren antigenen Eigenschaften – Schutzwirkung durch zugelassene Impfstoffe nimmt ab
  • seltenere Krankheiten – seltenere Tierarten (MIMS / MUMS – minor indication / minor use, minor species)